Roland Trompeter geht in Ruhestand
Die Kirchengemeinde Möllenbeck (Weserbergland) verabschiedet an diesem Sonntag (28. August 2016) ihren Pastor Roland Trompeter. Der 66-jährige erreichte Ende Mai das Ruhestandsalter und übernahm danach noch für einige Monate die Leitung des Klosters Möllenbeck, für dessen Geschicke er schon jahrelang verantwortlich war. Zum Monatsende scheidet er endgültig aus.
In seinen 33 Jahren in Möllenbeck gelang es Trompeter für die 1100 Jahre alte Klosteranlage so zahlreiche Mittel einzuwerben, so dass diese in vielen Gebäudeteilen umfangreich saniert werden konnte. Seitdem ist das Kloster nicht nur ein Jugendfreizeitheim, sondern auch Ort vieler Kulturveranstaltungen der Region und ein beliebtes Ausflusziel. Roland Trompeter war in vielen landeskirchlichen Gremien aktiv. Seit 1989 gehört er der Gesamtsynode an und war in dieser Zeit mehrere Jahre Mitglied des Moderamens der Gesamtsynode und des Finanzausschusses. Von 2007 bis 2013 war er stellvertretender Präses der Gesamtsynode. Als Mitglied des Kuratoriums der Johannes a Lasco Bibliothek sorgte Trompeter mit dafür, dass deren Finanzkrise gelöst werden konnte.
Kirchenpräsident Martin Heimbucher dankte Roland Trompeter für sein Engagement. „Nicht zuletzt als heimlicher ‚Abt‘ des Klosters Möllenbeck haben Sie ein Stück Kirchengeschichte unserer Evangelisch-reformierten Kirche mitgeschrieben“, schreibt Heimbucher in einem Dankesbrief. Mit seinem unbestechlichen Blick auf Zahlen und Worte habe Trompeter die Geschicke der Evangelisch-reformierten Kirche mitgeleitet und begleitet.
Roland Trompeter stammt aus Lemgo (Lippe), er studierte Theologie in Wuppertal und Göttingen. Nach seinem Vikariat im Rheiderland wechselte er als 1983 als Pastor nach Möllenbeck.
25. August 2016
Ulf Preuß, Pressesprecher

