Kathrin Oxen tritt als Moderatorin zurück

Kathrin Oxen (Archivfoto von 2018)

Die Moderatorin des Reformierten Bundes, Kathrin Oxen aus Berlin, gibt ihr Amt ab. Aufgrund erheblicher zusätzlicher Arbeitsbelastungen in ihrer Berliner Kirchengemeinde sehe sie keine andere Möglichkeit, gab der Reformierte Bund heute bekannt. Ihre Nachfolgerin oder ihr Nachfolger solle bereits bei der nächsten Hauptversammlung vom 12. bis 14. Mai in Halle/Saale gewählt werden. So lange bleibe Oxen im Amt.

Kathrin Oxen wurde am 20. September 2019 in Berlin als erste Frau ins Moderatorenamt des Reformierten Bundes gewählt. Nach ihrem Theologiestudium in Wuppertal und Berlin übernahm sie ihre erste Pfarrstelle in der Evangelisch-reformierten Kirche in Mecklenburg-Bützow. Später arbeitete sie als Leiterin des Zentrums für evangelische Predigtkultur in der Lutherstadt Wittenberg. Seit Dezember 2018 ist sie Pfarrerin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin.

Die Entscheidung sei ihr nicht leichtgefallen, sagte die aus Ostholstein stammende Pastorin. Sie dankte dem Reformierten Bund für die gute Zusammenarbeit und die gemeinsam entwickelten Projekte. Das Moderamen bedauerte den Abschied von Oxen. Gemeinsam mit ihr sei unter anderem die Kooperation des Reformierten Bundes mit der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) weiterentwickelt worden.

Zum Reformierten Bund gehören rund 1,5 Millionen evangelisch-reformierte Christen in ganz Deutschland. Mitglieder des Vereins mit Sitz in Hannover sind Einzelpersonen sowie die Evangelisch-reformierte Kirche und die Lippische Landeskirche. Dazu kommen zahlreiche Kirchengemeinden vor allem aus den unierten Kirchen im Rheinland, in Westfalen, in Bremen und in Hessen-Nassau.

29. März 2022
Ulf Preuß, Pressesprecher


www.reformiert-info.de

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