Jahresbilanz 2025: Verlässliche Spenden für Brot für die Welt
Für Brot für die Welt haben im vergangenen Jahr bundesweit mehr Menschen gespendet. Gleichzeitig hat das Entwicklungswerk rund eine Million weniger Spenden und Kollekten erhalten. Im Bereich der Evangelisch-reformierten Kirche kamen 816.500 Euro Spenden und Kollekten zusammen, das sind rund 40.000 Euro mehr als im Jahr 2024. „Danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer für ihre Spenden an Brot für die Welt. Besonders jetzt, da in Deutschland und international bei der Entwicklungszusammenarbeit gekürzt wird, ist jede Spende ein wichtiges Signal“, sagt die evangelisch-reformierte Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden.
Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden: "Besonders jetzt, da in Deutschland und international bei der Entwicklungszusammenarbeit gekürzt wird, ist jede Spende ein wichtiges Signal."
Insgesamt spendeten die Menschen 2025 rund 72,6 Millionen Euro an Brot für die Welt (2024: 73,9 Mio. Euro). Die leicht gesunkenen Spenden, Kollekten und Nachlässe konnten 2025 noch durch die Mittel der Bundesregierung und des Kirchlichen Entwicklungsdienstes kompensiert werden. Brot für die Welt hatte so rund neun Millionen Euro mehr zur Verfügung, um Partnerorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen.
Dem Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen standen 2025 für seine Arbeit 341,7 Millionen Euro zur Verfügung. Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr weltweit rund 3.000 Projekte gefördert. Regionale Schwerpunkte waren wieder Afrika und Asien. Rund 89,8 Prozent der verwendeten Mittel, 293,9 Millionen Euro, hat Brot für die Welt für die Programmarbeit ausgegeben. Im Fokus der Arbeit lag Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden rund 10,2 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als angemessen.
Die Kürzungen der Bundesregierung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zeigen sich noch nicht in den zur Verfügung gestellten Mitteln im vergangenen Jahr. Trotzdem schränken die angekündigten Kürzungen schon jetzt die langfristige Arbeit des Werkes ein, da weniger neue Partner gefördert werden können und Projekte weltweit auslaufen werden.
Brot für die Welt setzt sich als Nichtregierungsorganisation und Werk der evangelischen Kirchen für globale Gerechtigkeit, Frieden und Bildung sowie gegen Hunger und Armut ein. Gemeinsam mit mehr als 1.600 Partnerorganisationen ermöglicht Brot für die Welt in 77 Ländern, dass benachteiligte Menschen ihre Lebenssituation aus eigener Kraft nachhaltig verbessern.
23. Juli 2026
Ulf Preuß, Pressesprecher
Weitere Informationen zum Jahresbericht 2025 von Brot für die Welt gibt es in einer digitalen Pressemappe: www.brot-fuer-die-welt.de/bilanz

