Friedhof in Nüttermoor ausgezeichnet

Der Friedhof der Kirchengemeinde Nüttermoor bei Leer hat bei einem bundesweiten Wettbewerb um den schönsten Friedhof den sechsten Platz belegt. Der schönste Friedhof Deutschlands ist der im Jahr 1395 gegründete St. Johannisfriedhof in Nürnberg. Knapp dahinter auf dem zweiten Platz liegt der seit 1985 unter Denkmalschutz stehende Urnenhain Dresden-Tolkewit, so das Ergebnis der diesjährigen Ausschreibung.

Zum dritten Mal vergab das Internetportal bestattungen.de den Preis in diesem Jahr. Neben Friedhöfen wurden auch Grabsteine, Gräber, Urnen und Särge ausgezeichnet. Der Wettbewerb leiste einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Bestattungskultur und ermutige zu einem bewussteren Umgang mit dem Tod, so das Jurymitglied, Weihbischof Florian Wörner aus Augsburg. Bestattungen.de bezeichnet sich selbst als führender Vergleichsdienst im Internet für Bestattungsdienstleistungen. Am Wettbewerb nahmen mehr als 50 Friedhofbetreiber teil.

Der Friedhof in Nüttermoor stammt aus dem 12. Jahrhundert und liegt zusammen mit der Kirche auf einer Warft. Auf dem Friedhof finden sich erhaltene Grabmale aus dem 19. Jahrhundert. Alte Kastanien- und Lindenbäume umgeben das Gelände. Dem Kirchenrat der Gemeinde sei es sehr wichtig, einen eigenen Friedhof zu unterhalten, so Pastorin Ingrid Keßler-Wortel. “Mit dem Friedhof zeigen wir, woher kommen wir und wohin gehen wir.“ Um den Ansprüchen heutiger Bestattungsformen entgegen zu kommen und weil der Platz auf dem bisherigen Friedhof knapp wurde, erweiterte die Kirchengemeinde den Friedhof kürzlich. Nach Verlängerung der künstlichen Warft und dem Bau eines neuen Grabens sind hier ab 2014 auch Urnen- und teilanonyme Bestattungen möglich.

11. November 2013
Ulf Preuß, Pressesprecher

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