Ein gutes neues Jahr 5778

Kirchenpräsident Martin Heimbucher gratuliert den jüdischen Bürgern in Deutschland zum jüdischen Neujahrsfest. Nach jüdischer Zeitrechnung beginnt das neue Jahr mit dem Neujahrsfest Rosch ha- Schana, das in diesem Jahr am 21. September gefeiert wird. In einem Schreiben an den Zentralrat der Juden in Deutschland betont Heimbucher, dass in einer Zeit, in der „allzu viele Menschen ihren Antisemitismus offen zeigen“ eine klare Position an der Seite von Menschen jüdischen Glaubens notwendig sei.

In Deutschland müsse alles getan werden, dass sich jüdisches Leben weiter entfalten könne und Jüdinnen und Juden „Anerkennung, Respekt und Unterstützung erfahren“. In seinem Brief hebt Heimbucher hervor, dass der jüdisch-christliche Dialog in der Evangelisch-reformierten Kirche zentrale Bedeutung habe. In der Kirchenverfassung sei festgehalten: „Es gehört zum Wesen und Auftrag der Kirche, Begegnung und Versöhnung mit dem Volk Israel zu suchen.“

Der Brief endet mit den Worten: „Schanah tovah - Ein gutes neues Jahr 5778.“

19. September 2017
Ulf Preuß, Pressesprecher


Bild oben: Ein Brauch des Festes Rosch ha-Schana ist das Essen von Granatäpfeln. Dazu sagt man: „Möge es dein Wille sein, dass unsere Rechte sich wie der Granatapfel mehren.“ (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

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