Auf die heilvolle Stimme der Liebe Gottes hören
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Sachsen wendet sich in einer Erklärung gegen die Leugnung des Corona-Virus. „Es braucht eine Bereitschaft aller, an der Eindämmung der Pandemie mitzuwirken“, heißt es in der Erklärung, die der Vorstand der ACK am 11. Februar 2022 verfasst hat.
Das Verbreiten von Verschwörungserzählungen und Desinformation widerspreche der christlichen Botschaft, so die ACK Sachsen. „Es gilt, inmitten der Debatten auf die heilvolle Stimme der Liebe Gottes zu hören, die uns in Jesus Christus erschienen ist.“ Das Gebot der Nächstenliebe erfordere ein achtsames und solidarisches Miteinander und nicht auf individuelle Freiheiten zu bestehen und dadurch das Leben anderer zu gefährden. „Gott hat uns geschaffen, füreinander zu sorgen“, heißt es.
Die ACK Sachsen setzt sich darüber hinaus dafür ein, die gravierenden Folgen der Einschränkungen in Folge der Corona-Pandemie in den Blick zu nehmen. Besonders Kinder und Jugendliche seien betroffen gewesen.
Die ACK ruft zum Gebet für Gottes Kraft, Besonnenheit und Liebe auf. Die demokratiefeindliche Instrumentalisierung des Unmuts und die Verächtlichmachung unserer Demokratie mögen ein Ende finden. Die Gedanken seien bei allen Menschen, die besonders mit den Folgen der Pandemie belastet sind.
Zur ACK Sachsen gehören die vier evangelisch-reformierten Gemeinden Leipzig, Chemnitz-Zwickau sowie Dresden und Görlitz.
17. Februar 2022
Ulf Preuß, Pressesprecher
Die Erklärung im Wortlaut
Die Erklärung ist mit dem Bibelwort überschrieben:
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7).

